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Intraoperatives Neuromonitoring: Von SEP bis MEP

Mit Funktionsmodulen wie EMG, AEP, SEP, MEP, Phasenumkehr SEP, EEG und VEP dem Patient den optimalen Schutz während operativer Eingriffe bieten.

Das intraoperative Neuromonitoring beschreibt eine Vielzahl von Verfahren, die verwendet werden, um die Integrität von Nervenbahnen bei Operationen zu überwachen. Es gehört heutzutage zum Leistungsspektrum in jedem modernen Krankenhaus und findet Einsatz in den Fachgebieten Neurochirurgie, Herz-Thorax-Chirurgie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Orthopädie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie, Allgemeinchirurgie und auf der Intensivstation.

Das IONM wird verwendet, um Risiken für motorische und sensorische Nerven während der Operation zu vermeiden. Es hilft Nervenstrukturen durch Neurostimulation >> zu identifizieren und ihre Beschädigung während der Operation zu verhindern. Einsatz findet das IONM beispielsweise in der Aortenaneurysmen-Chirurgie beim spinalen Monitoring mittels SEP und MEP oder beim SEP-Monitoring in der Karotischirurgie. Neben SEP stehen dem Anwender auch die bekannten Messmodalitäten EMG, AEP, MEP, EEG und VEP zur Verfügung.

EIN SYSTEM – VIELE EINSATZMÖGLICHKEITEN


Überzeugend in Leistungsstärke, Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und Vielfalt in der Anwendung – mit dem ISIS IOM System bietet inomed Medizintechnik GmbH ein Rundumpaket für ein multimodales intraoperatives neurophysiologisches Monitoring.

Merkmale

  • Das ISIS IOM System ist als 8-, 16-, 24-oder 32 Kanal Monitor erhältlich und kann auf bis zu 128 Kanäle aufgerüstet werden
  • Konstantstromstimulator mit 12+1 Ausgängen für die direkt nervale, kortikale, muskuläre, transkutane und transkranielle elektrische Stimulation
  • Stimulationsstrom von 0,01mA bis 250mA in individuell definierbaren Stufen einstellbar
  • Kontinuierliche Impedanzmessung und Stromflusskontrollanzeige
  • Jeder Verstärker- und Stimulationskanal kann flexibel für alle Messarten eingesetzt und frei gewählt werden
  • Einfaches Erstellen einer unbegrenzten Anzahl von anwendungsspezifischen Messprogrammen, wobei bereits eine große Anzahl an Messprogrammen vorinstalliert sind, benannt nach Anwendungsgebieten wie zum Beispiel Tibialis SEP MEP oder SEP Carotis Links
  • Gleichzeitige, übersichtliche Darstellung aller Messarten in über- und nebeneinander angeordneten Messprogrammen
  • Patientendatenbank für Dokumentation mit der Möglichkeit, die Analyse der Daten zeitsynchron von einem anderen PC aus durchzuführen

Applikationen

  • Allgemein- & Viszeralchirurgie, z.B. EMG
  • Monitoring bei Eingriffen an der Schilddrüse
  • Gefäßchirurgie, z.B. SEP Monitoring bei Carotisstenosen
  • Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie, z.B. SEP und MEP
  • Monitoring bei Wirbelsäulenbegradigungen
  • Herz-Thorax-Chirurgie, z.B. SEP und MEP
  • Monitoring bei Aortenaneurysmen

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