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Effizientes Neuromonitoring in der Gefäßchirurgie (A. carotis)

Speziell entwickelte SEP-Software für den C2 NerveMonitor

In der Carotischirurgie wird die Messung somatosensorischer Potentiale (SEPs) zur Überwachung der afferenten Bahnen empfohlen. Dies dient der Erkennung von Blutunterversorgungen der Gehirnhemisphären. Veränderungen der SEP >> Amplituden und Latenzen weisen auf eine Mangeldurchblutung hin. Reduzieren sich die Amplituden um 50% oder verlängern sich die Latenzen um 10% im Vergleich zu ihrer Ausgangslage, wird dies als Zeichen einer eintretenden Ischämie angesehen. (Quelle: Von Domenick et. Al. 2018, „Somatosensory Evoked Potentials and Electroencephalography During Carotid Endarterectomy Predict Late Stroke But Not Death”, Ann Vasc Surg. 2017 January; 38: 105-112.)

Frühzeitige Erkennung von Veränderungen der Hirnfunktion

Eingriffe an der Halsschlagader bergen die Gefahr ischämischer Ereignisse. Durch den C2 NerveMonitor werden kritische Veränderungen der Hirnfunktion rechtzeitig erkannt. Neben vielen weiteren Anwendungsgebieten bietet der C2 NerveMonitor somit ein effizientes Neuromonitoring in der Gefäßchirurgie.

Speziell entwickelte SEP-Software führt zur Vermeidung irreversibler Schädigungen der Gefäße

Für ein präzises Neuromonitoring in der Gefäßchirurgie wurde die C2 SEP-Software entwickelt. Mit Hilfe dieser kann die sensorische Funktion kontinuierlich überwacht werden. Die Stimulations-Elektroden werden am N. medianus platziert. Daraufhin wird eine Stimulation kontralateral zur Operationsseite durchgeführt. Die Ableitung erfolgt auf der Operationsseite über dem sensorischen Kortex. Zusätzlich kann eine Vergleichsmessung auf Höhe des Halswirbels C7 sinnvoll sein.

Während der gesamten OP der Gefäßchirurgie werden Latenz und Amplitude der abgeleiteten SEP-Signale als Trend dargestellt. Erreichen die Messwerte einen einstellbaren Schwellwert, wird der Operateur optisch und akustisch darauf hingewiesen. So kann, beispielsweise durch das Legen eines Shunts, reagiert werden. Irreversible Schädigungen durch Minderdurchblutung können somit vermieden werden.

Vereinfachung der Dokumentation des OP-Reports innerhalb der Gefäßchirurgie

Die inutivitv verwendbare Kommentarfunktion der SEP-Software bietet die Möglichkeit bereits während der Anwendung in der Gefäßchirurgie relevante Zeitpunkte (Clamping, Declamping, etc.) mit Kommentaren zu versehen. Dies erleichtert die Erstellung des OP-Reports. Die Kontrolle der einzelnen Stimulationsantworten ist jederzeit möglich.



Merkmale

  • Speziell entwickelte Software zur SEP-Messung innerhalb der Gefäßchirurgie
  • Klare Darstellung der SEP-Signale
  • Gleitendes Mittelungsverfahren
  • Intuitive Nutzeroberfläche
  • Kontinuierliche und automatisierte Impedanzkontrolle der Messelektroden

Die Hauptanwendungsgebiete des C2 NerveMonitor:

Applikationen

  • Eingriffe an der A. carotis

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